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OLB appTAN

Finanzen

257.00 Bewertungen
3,9
Entwickler
Oldenburgische Landesbank
Veröffentlicht
22.11.2018
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Wer bei der Oldenburgische Landesbank sein Banking erledigt, möchte Überweisungen nicht durch einen umständlichen TAN-Ablauf ausbremsen lassen. Genau hier setzt OLB appTAN an: Die App ist für den Empfang der benötigten TAN auf dem Smartphone oder Tablet gedacht und gehört damit nicht zu den klassischen Banking-Apps, in denen man Kontostände und Umsätze verwaltet. Ich sehe sie eher als spezialisiertes Sicherheitswerkzeug, das im Alltag möglichst unauffällig funktionieren soll.

Nach meinem Eindruck liegt die Stärke nicht in einer großen Zahl an Funktionen, sondern in der klaren Aufgabe. Die Anwendung stammt von der Oldenburgische Landesbank, ist kostenlos und in der Finanzkategorie eingeordnet. Im Google-Play-Auftritt erreicht sie einen Durchschnitt von 3,9 bei ungefähr 1.500 Bewertungen; außerdem kommt sie auf mehr als 100.000 Installationen. Das zeigt eine gewisse Verbreitung, sagt aber noch nicht, ob sie zu jedem persönlichen Banking-Ablauf passt.

Ich würde sie vor allem Menschen empfehlen, die bereits ein Konto bei der OLB haben und eine separate Lösung für ihre TAN benötigen. Wer eine einzige App für Banking, Überweisungen, Kartenverwaltung und Sicherheitsfreigaben erwartet, sollte seine Erwartungen dagegen anpassen. OLB appTAN ist kein vollständiger Finanzmanager, sondern ein Baustein innerhalb des OLB-Bankings.

Der normale Ablauf: TAN empfangen, prüfen und verwenden

Der grundlegende Ablauf ist schnell erklärt. Ich starte eine Transaktion im jeweiligen OLB-Banking, und die TAN wird anschließend an das registrierte Smartphone oder Tablet übermittelt. Dort öffne ich die appTAN-Anwendung, sehe die angeforderte Freigabe und nutze den angezeigten Code im vorgesehenen Banking-Schritt. Das klingt schlicht, ist aber genau der Punkt: Die App soll nicht mit zusätzlichen Menüs vom eigentlichen Vorgang ablenken.

In der Praxis ist es hilfreich, das Banking und die TAN-App gedanklich als zwei getrennte Stationen zu behandeln. Ich prüfe zuerst den Auftrag im Banking sorgfältig und wechsle erst danach zu appTAN. Besonders bei Überweisungen ist diese Reihenfolge sinnvoll, weil ich so Betrag und Empfänger bewusst kontrolliere, bevor ich einen Code eingebe. Eine TAN sollte nicht automatisch bestätigt werden, nur weil sie gerade auf dem Bildschirm erscheint.

Für eine alltägliche Überweisung sieht mein sinnvoller Ablauf so aus: Auftrag ausfüllen, Empfängerdaten noch einmal lesen, die TAN-Anforderung abwarten, appTAN öffnen, den Code übernehmen und anschließend kontrollieren, ob das Banking den Vorgang angenommen hat. Diese kleine Routine verhindert, dass man bei mehreren offenen Apps den Überblick verliert. Sie ist auch nützlich, wenn das Smartphone kurz zuvor für eine andere Aufgabe verwendet wurde.

Ein praktischer Vorteil gegenüber einem papierbasierten TAN-Verfahren ist die unmittelbare Verfügbarkeit auf dem mobilen Gerät. Ich muss keine Liste suchen und keinen zusätzlichen Generator bereithalten. Gleichzeitig hängt der Ablauf stärker vom Smartphone oder Tablet ab. Ist das Gerät nicht griffbereit, nicht einsatzbereit oder gerade anderweitig blockiert, kann selbst eine einfache Überweisung warten müssen.

Wer das Banking auf demselben Smartphone erledigt, sollte sich an den Wechsel zwischen den Anwendungen gewöhnen. Der Vorgang ist grundsätzlich bequem, aber weniger übersichtlich als ein Ablauf mit zwei getrennten Geräten, wenn viele Apps gleichzeitig geöffnet sind. Auf einem Tablet kann die Trennung angenehmer wirken, sofern das Gerät regelmäßig verfügbar ist. Ich würde nicht allein wegen der TAN-App ein zweites Gerät anschaffen; der Mehrwert entsteht vor allem dann, wenn ein passendes Gerät ohnehin vorhanden ist.

Wichtig ist außerdem, dass eine empfangene TAN nicht automatisch bedeutet, dass der Auftrag inhaltlich korrekt ist. Ich betrachte die appTAN-Anzeige als letzten Kontrollpunkt, nicht als Ersatz für Aufmerksamkeit. Gerade bei unbekannten Empfängern, ungewöhnlichen Beträgen oder einem Auftrag, den ich nicht bewusst ausgelöst habe, würde ich abbrechen und den Vorgang erst klären.

Die Einrichtung sollte nicht zwischen Tür und Angel passieren

Die erste Einrichtung ist der Moment, dem ich am meisten Ruhe widmen würde. Ein TAN-Verfahren ist kein Bereich, den man nebenbei während eines hektischen Tages ausprobiert. Ich halte das Gerät bereit, arbeite die Schritte im OLB-Banking nacheinander ab und prüfe, ob die Anwendung anschließend tatsächlich Benachrichtigungen oder TAN-Anforderungen zuverlässig anzeigt.

Ich würde außerdem nicht sofort das alte Verfahren oder eine bisherige Ausweichmöglichkeit beiseitelegen. Erst wenn eine Testüberweisung oder ein anderer vertrauter Ablauf erfolgreich funktioniert hat, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, die eigene Routine umzustellen. Diese Vorgehensweise verhindert, dass man bei einem späteren Problem ohne praktikablen Zugang zur Freigabe dasteht.

Da die App für Android vorgesehen ist und als Mindestanforderung Android 10 nennt, lohnt sich vor der Installation ein Blick auf die Systemversion des Geräts. Wer ein älteres Smartphone nutzt, sollte nicht erst im entscheidenden Moment feststellen, dass die Anwendung dort nicht passend eingesetzt werden kann. Auf einem unterstützten Gerät ist die technische Ausgangslage deutlich entspannter.

Welche Einstellungen und Gewohnheiten wirklich zählen

Bei einer App mit so engem Zweck liegen die wichtigsten Stellschrauben nicht unbedingt in auffälligen Zusatzfunktionen. Entscheidend ist, ob das Gerät die App zuverlässig starten lässt und ob die Anzeige einer neuen TAN im Alltag nicht übersehen wird. Ich würde deshalb zuerst die allgemeinen Geräteeinstellungen prüfen: Benachrichtigungen, Energiesparregeln und die Möglichkeit, die Anwendung schnell wiederzufinden.

Zu aggressive Energiesparmechanismen können bei jeder App störend sein, die auf eine zeitnahe Anzeige angewiesen ist. Ich würde die Akkuverwaltung des Smartphones kontrollieren und darauf achten, dass appTAN nicht unnötig eingeschränkt wird. Dabei sollte man nicht pauschal jede Schutzfunktion deaktivieren, sondern nur prüfen, ob das Betriebssystem die Anwendung im Hintergrund so stark begrenzt, dass Anforderungen verspätet sichtbar werden.

Auch der Sperrbildschirm verdient Aufmerksamkeit. Eine TAN gehört nicht ungeschützt auf einen öffentlich sichtbaren Bildschirm. Ich bevorzuge eine Einstellung, bei der neue Hinweise zwar bemerkt werden, der vollständige Inhalt aber nicht für jede Person in der Nähe lesbar ist. So bleibt die App praktisch, ohne dass sensible Informationen unnötig in der Vorschau auftauchen.

Ein weiterer sinnvoller Schritt ist, die App nicht in einem Ordner zu verstecken, den ich nur selten öffne. Ich lege sie an einen festen Platz und verwende ein eindeutiges Symbolbild im Kopf: Banking erledigen, appTAN öffnen, Auftrag prüfen. Diese kleine räumliche Konstanz ist unscheinbar, spart aber Zeit und senkt die Gefahr, versehentlich eine ähnlich aussehende Anwendung zu öffnen.

Die aktuelle Version ist 4.15.2. Ich würde Aktualisierungen nicht grundsätzlich aufschieben, gerade bei einer Sicherheitsanwendung. Gleichzeitig prüfe ich nach einem größeren System- oder App-Update einmal bewusst einen bekannten Ablauf, statt erst bei einer wichtigen Zahlung herausfinden zu wollen, ob sich die Bedienung verändert hat. Ein kurzer Funktionstest nach einer Änderung ist hier sinnvoller als blindes Vertrauen in gewohnte Handgriffe.

Wenn mehrere Personen ein Gerät verwenden, sollte die Trennung besonders klar sein. Ich würde appTAN nicht in einem gemeinsam genutzten Profil betreiben, wenn dadurch unklar wird, welchem Banking-Zugang die angezeigte TAN zugeordnet ist. Die App ist für persönliche Abläufe am verständlichsten, wenn Gerät, Banking-Zugang und Nutzer eindeutig zusammengehören.

Auch die Gerätewahl ist eine Einstellung im weiteren Sinn. Ein Smartphone, das regelmäßig lautlos in einer Tasche liegt, ist für zeitnahe TAN-Abläufe weniger praktisch als ein Gerät, das ich im Alltag zuverlässig wahrnehme. Wer zwischen Smartphone und Tablet wählen kann, sollte nicht nur auf den größeren Bildschirm achten, sondern auf Verfügbarkeit, Sperrverhalten und die eigene Gewohnheit.

Schnellere Muster für wiederkehrende Überweisungen

Erfahrene Nutzer werden mit appTAN nicht dadurch schneller, dass sie jeden Schritt überspringen. Sie werden schneller, weil sie die Reihenfolge stabil halten. Ich öffne das Banking, erledige den Auftrag vollständig, wechsle gezielt zur TAN-App und kehre danach zurück. Dieses feste Muster verhindert Sucherei und ist verlässlicher als spontane Abkürzungen.

Bei wiederkehrenden Zahlungen hilft es, die Empfängerdaten vor dem Absenden bewusst zu vergleichen, statt nur auf den vertrauten Namen zu reagieren. Gerade weil der Vorgang mit einer mobilen TAN bequem wirkt, kann Routine die Aufmerksamkeit schwächen. Ich sehe den TAN-Schritt deshalb als bewusst gesetzte Pause: kurz prüfen, dann freigeben.

Ein nützlicher Arbeitsablauf für Menschen mit vielen Überweisungen besteht darin, nicht mehrere Aufträge gleichzeitig in verschiedenen Tabs oder Apps anzustoßen. Ich bearbeite einen Auftrag vollständig, bestätige oder breche ihn ab und beginne erst danach mit dem nächsten. So lässt sich eine TAN eindeutig einem Vorgang zuordnen. Das ist weniger spektakulär als eine technische Abkürzung, aber im Alltag deutlich robuster.

Wer häufig am Computer bankt, kann das größere Display für die Eingabe verwenden und das Smartphone ausschließlich für appTAN bereithalten. Dadurch bleibt die Sicherheitsfreigabe räumlich und gedanklich getrennt. Im Vergleich zur Nutzung nur eines Smartphones ist dieser Ablauf meist übersichtlicher, kostet aber den zusätzlichen Griff zum mobilen Gerät. Für gelegentliche Überweisungen wäre mir das nicht wichtig; bei regelmäßigem Banking kann es die Fehlerquote senken.

Auf dem Smartphone selbst ist der App-Wechsel der entscheidende Zeitfaktor. Ich würde appTAN nicht nach jeder Nutzung aus dem Gedächtnis verbannen, sondern sie über die zuletzt verwendeten Anwendungen schnell erreichbar halten. Gleichzeitig sollte man nicht hektisch auf eine alte TAN zurückgreifen. Wenn eine Anforderung abgelaufen oder nicht mehr eindeutig zuzuordnen ist, starte ich lieber den Auftrag sauber neu, statt einen unklaren Code zu verwenden.

Auch die Benennung und Ordnung auf dem Gerät können helfen. Ich halte Banking- und Sicherheits-Apps in einem klaren Bereich, ohne die TAN-Anwendung mit beliebigen Finanz- oder Gutschein-Apps zu vermischen. Der Vorteil ist nicht nur Geschwindigkeit: In einem Moment, in dem eine Freigabe unerwartet erscheint, fällt eher auf, wenn der Ablauf nicht zum eigenen Muster passt.

Für Reisen oder längere Tage außerhalb der Wohnung plane ich den TAN-Ablauf ebenfalls ein. Das Smartphone sollte geladen und erreichbar sein, und ich würde wichtige Überweisungen nicht erst in einer Situation beginnen, in der ich zwischen schlechtem Empfang, Zeitdruck und fremder Umgebung wechseln muss. Die App macht den TAN-Empfang mobil, aber sie beseitigt nicht die praktischen Grenzen eines mobilen Geräts.

Wo die Lösung an Grenzen stößt

Die wichtigste Einschränkung ist die Abhängigkeit vom passenden mobilen Gerät. Wer sein Smartphone häufig wechselt, mehrere Geräte parallel nutzt oder Banking gern vollständig am Desktop erledigt, muss die Gerätezuordnung und den eigenen Ablauf besonders sauber organisieren. Für solche Nutzer kann ein separates TAN-Gerät oder ein anderes Verfahren angenehmer sein, weil es weniger eng an das persönliche Smartphone gebunden ist.

Ein Generator hat beispielsweise den Vorteil, dass er unabhängig von App-Wechseln und vielen Smartphone-Einstellungen funktioniert. Dafür muss man ein zusätzliches Gerät aufbewahren und zur Hand haben. Papierlisten sind noch unmittelbarer verständlich, bieten aber weniger Komfort und passen schlecht zu häufigen mobilen Zahlungen. OLB appTAN sitzt genau zwischen diesen Varianten: bequemer als ein separates Hilfsmittel, aber stärker vom Smartphone abhängig.

Die Anwendung ist auch nicht die richtige Wahl für jemanden, der von einer TAN-App umfassende Kontofunktionen erwartet. Kontostände, Umsätze, Überweisungsformulare und persönliche Finanzplanung gehören für mich in das jeweilige Banking-Angebot, nicht in dieses spezialisierte Werkzeug. Wer eine zentrale App für sämtliche Geldthemen sucht, wird hier zwangsläufig etwas vermissen, selbst wenn der TAN-Ablauf selbst funktioniert.

Eine weitere Grenze ist die menschliche Gewohnheit. Eine mobile Anzeige kann schnell bestätigt werden, besonders wenn der Nutzer den Empfänger bereits kennt. Genau dann ist Vorsicht nötig. Die Bequemlichkeit darf nicht dazu führen, dass Betrag und Ziel nicht mehr gelesen werden. Ich würde niemals eine unerwartete TAN als normalen Teil des Tages behandeln, nur weil die App sonst zuverlässig arbeitet.

Bei einem verlorenen, defekten oder zurückgesetzten Gerät braucht man einen klaren Plan für den erneuten Zugang. Ich würde mich deshalb nicht erst darum kümmern, wenn eine dringende Zahlung ansteht, sondern die vorgesehenen OLB-Schritte für einen Gerätewechsel oder eine Sperre griffbereit kennen. Die konkrete Lösung hängt vom jeweiligen Bankprozess ab; wichtig ist vor allem, die Wiederherstellung nicht als nebensächliches Detail zu betrachten.

Auch bei älteren Geräten ist Zurückhaltung angebracht. Android 10 ist als Mindestanforderung genannt, und ein unterstütztes Betriebssystem allein garantiert noch nicht, dass ein sehr altes Gerät im Alltag angenehm reagiert. Ein kleiner Akku, langsames Entsperren oder ein unzuverlässiger Bildschirm können den TAN-Ablauf unnötig stressig machen. Für sicherheitsrelevante Vorgänge würde ich ein stabil laufendes Gerät einem technisch gerade noch geeigneten vorziehen.

Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren ist für eine Banking-Anwendung wenig überraschend und sagt praktisch nichts über die Qualität des Verfahrens aus. Für die Entscheidung zählen vielmehr der eigene OLB-Zugang, das verwendete Gerät und die Bereitschaft, jede Freigabe aufmerksam zu prüfen. Die kostenlose Nutzung ist angenehm, sollte aber nicht der einzige Grund sein, ein Verfahren auszuwählen.

Mein Urteil für den täglichen OLB-Ablauf

Nach meiner Einschätzung ist OLB appTAN eine zweckmäßige Lösung für OLB-Kunden, die TANs direkt auf einem mobilen Gerät erhalten möchten. Sie wirkt dann am besten, wenn ich sie nicht als eigenständige Finanz-App missverstehe, sondern als festen Bestandteil eines klaren Banking-Ablaufs. Die kostenlose App erfüllt ihre Rolle ohne unnötige thematische Ausflüge.

Besonders gut passt sie zu Menschen, die regelmäßig mit dem Smartphone arbeiten, ihr Gerät zuverlässig schützen und eine kurze, wiederholbare Routine schätzen. Auch wer häufig unterwegs ist, kann vom mobilen TAN-Empfang profitieren. Der entscheidende Vorteil ist für mich die Nähe zum alltäglichen Banking: kein Suchen nach Papierunterlagen und kein zusätzliches Gerät, sofern das eigene Smartphone ohnehin immer dabei ist.

Weniger passend ist sie für Nutzer, die ihr Telefon nicht als Sicherheitsgerät verwenden möchten, mehrere Banking-Profile strikt voneinander trennen müssen oder bewusst eine vom Smartphone unabhängige TAN-Lösung bevorzugen. In diesen Fällen kann ein separater Generator die bessere Wahl sein, auch wenn er weniger bequem wirkt. Ebenso sollte man sich nach einer anderen Lösung umsehen, wenn die Anwendung auf dem eigenen Gerät nicht zuverlässig erreichbar ist.

Mein wichtigster Tipp lautet: Richte dir einen festen Ablauf ein, prüfe Benachrichtigungs- und Akku-Einstellungen, halte die App schnell erreichbar und bestätige niemals nur aus Gewohnheit. Diese vier Gewohnheiten holen mehr aus der Anwendung heraus als hektisches Tippen. Wer zusätzlich Banking am Computer und appTAN auf dem Smartphone trennt, erhält einen besonders übersichtlichen Ablauf.

Mit der Veröffentlichung am 22.11.2018 gehört die Anwendung nicht zu den ganz neuen Banking-Werkzeugen, doch ihre Aufgabe ist klar und dauerhaft verständlich. Die rund 257 vorhandenen Rezensionen zeigen zudem, dass Nutzer unterschiedliche Erfahrungen machen können; der Durchschnitt von 3,9 ist für mich eher ein Hinweis, realistische Erwartungen zu behalten, als ein Grund für eine pauschale Empfehlung oder Ablehnung.

Unterm Strich empfehle ich OLB appTAN denjenigen, die bereits im OLB-System unterwegs sind und eine mobile TAN-Lösung ohne zusätzliche Kosten suchen. Ich würde sie installieren, den ersten Ablauf in Ruhe testen und danach eine feste persönliche Routine verwenden. Die beste Sicherheitsfunktion ist hier nicht ein schneller Klick, sondern die konsequente Prüfung jeder einzelnen Freigabe. Wer diese Disziplin mitbringt, bekommt ein schlichtes und im Alltag gut nutzbares Werkzeug; wer eine umfassende Banking-Zentrale oder völlige Unabhängigkeit vom Smartphone sucht, ist mit einer anderen Lösung wahrscheinlich besser bedient.

Highlights

  • Zusätzliche Freigabeebene schützt sensible Bankvorgänge.
  • Transaktionsdaten lassen sich vor der Bestätigung übersichtlich prüfen.
  • Funktioniert unabhängig vom SMS-Empfang und Mobilfunknetz.
  • App kann mehrere unterstützte Bankverbindungen verwalten.
  • Freigaben sind meist schnell und ohne TAN-Eingabe möglich.

Einschränkungen

  • Ein neues Smartphone erfordert häufig eine erneute Aktivierung.
  • Nicht jede Bank oder jedes Konto wird von appTAN unterstützt.
  • Bei Geräteverlust muss der appTAN-Zugang sofort gesperrt werden.
  • Root- oder Jailbreak-Geräte können aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen sein.
  • Die Einrichtung kann je nach Bank zusätzliche Identitätsprüfungen verlangen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist OLB appTAN und wofür wird die App verwendet?

OLB appTAN ist die Sicherheits-App der Oldenburgischen Landesbank zur Freigabe von Online-Banking-Aufträgen. Sie wird beispielsweise genutzt, um Überweisungen, Änderungen persönlicher Daten oder andere sicherheitsrelevante Vorgänge zu bestätigen. Die App erzeugt beziehungsweise empfängt Freigabecodes unabhängig von der Banking-App und bietet dadurch eine zusätzliche Sicherheitsebene beim Zugriff auf das Konto.

Wie wird OLB appTAN eingerichtet und aktiviert?

Für die Einrichtung benötigen Sie in der Regel einen bestehenden OLB-Online-Banking-Zugang sowie die von der Bank bereitgestellten Aktivierungsdaten. Nach der Installation führen Sie die Registrierung in der App durch und bestätigen die Aktivierung nach den Anweisungen der OLB. Je nach Verfahren kann zusätzlich eine Identitätsprüfung erforderlich sein. Aktivierungscodes sollten niemals weitergegeben oder ungeschützt gespeichert werden.

Ist OLB appTAN auch ohne Internetverbindung nutzbar?

Die Nutzung hängt vom jeweiligen Freigabeverfahren und vom aktuellen Sicherheitskonzept der OLB ab. Für manche Bestätigungsschritte ist eine Internetverbindung erforderlich, während bestimmte TAN-Verfahren auch mit lokal erzeugten Codes funktionieren können. Vor einer wichtigen Überweisung sollten Sie deshalb prüfen, ob die App korrekt eingerichtet ist und ob Ihr Smartphone ausreichend geladen sowie mit dem benötigten Netzwerk verbunden ist.

Wie sicher ist OLB appTAN und worauf sollte ich achten?

OLB appTAN dient dazu, Bankaufträge durch eine zusätzliche Bestätigung auf dem Mobilgerät abzusichern. Trotzdem bleibt Ihr eigenes Verhalten entscheidend: Installieren Sie die App nur aus offiziellen App-Stores, verwenden Sie eine Displaysperre und halten Sie Betriebssystem sowie Banking-Anwendungen aktuell. Prüfen Sie vor jeder Freigabe Betrag und Empfänger sorgfältig. Unerwartete Freigabeanfragen sollten Sie abbrechen und der Bank melden.

Was kann ich tun, wenn mein Smartphone verloren geht oder OLB appTAN nicht mehr funktioniert?

Bei Verlust, Diebstahl oder einem Verdacht auf unbefugten Zugriff sollten Sie den Zugang zum Online-Banking beziehungsweise das appTAN-Verfahren sofort über die offiziellen Kontaktwege der OLB sperren lassen. Bei technischen Problemen helfen häufig ein Neustart, ein Update oder eine erneute Prüfung der Geräteberechtigungen. Eine Neuinstallation kann eine erneute Aktivierung erfordern. Verwenden Sie dafür ausschließlich Anleitungen und Supportangebote der OLB.

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Oldenburgische Landesbank
Veröffentlicht
22.11.2018

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